HBRS erfolgreich bei der DJM im Tischtennis
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Mit insgesamt 18 Spielerinnen und Spielern ging der Hessische Behinderten- und Rehabilitationssportverband (HBRS) bei den Deutschen Jugendmeisterschaften (DJM) im Para Tischtennis an den Start. Ausrichter war am 20. und 21. März der HBRS in Zusammenarbeit mit der DJK Zeilsheim und dem RSC Frankfurt. Austragungsort war in diesem Jahr die Sporthalle der IGS-West in Frankfurt.
Während am Freitag zunächst Klassifizierungen und Training auf dem Programm standen, starteten am Samstagmorgen die Wettbewerbe. Den Auftakt bildeten die Doppelwettbewerbe – und hier konnten die hessischen Nachwuchstalente direkt überzeugen.
In der Wettkampfklasse (WK) 10+AB männlich Doppel setzte sich die an Nummer 1 gesetzte Paarung Noah Laabs (TTC Elgershausen) und Benjamin Zilch (TV Eschersheim) souverän durch. Nach klaren 3:0-Erfolgen im Achtel- und Viertelfinale wurde es im Halbfinale spannender: Gegen die bayerische Kombination Cornelius Haupt und Jannis Schäff ging es über die volle Distanz, ehe sich das hessische Duo im fünften Satz mit 11:6 durchsetzen konnte.
Im Endspiel trafen schließlich die beiden Doppel mit den höchsten TTR-Punkten aufeinander. Kai Skibbe und Mio Lukas Wagner hielten die Partie zunächst offen, mussten sich im ersten Satz jedoch knapp mit 9:11 geschlagen geben. Auch Satz zwei ging mit 11:7 an Laabs/Zilch. Die norddeutsche Paarung konterte im dritten Durchgang (12:10), doch erneut in der Verlängerung entschieden die Hessen den vierten Satz mit 13:11 für sich – und sicherten dem HBRS damit die erste Goldmedaille.
Ebenfalls stark präsentierte sich das Doppel Björn Wäsnigk (TG 1899 Oberjosbach) und Phil Mizelli (TTC Elgershausen) in der WK 6+7 männlich. Nach einem klaren Viertelfinalsieg und einem umkämpften 3:1 im Halbfinale kam es im Endspiel zu einem rein hessischen Duell gegen Jean-Louis Baumann (TV 1893 Viernheim) und Benedikt Müller (TTC Heppenheim). Wäsnigk/Mizelli führten bereits mit 2:1 Sätzen, mussten jedoch den Ausgleich hinnehmen und unterlagen im Entscheidungssatz denkbar knapp mit 9:11. Die Freude über die Silbermedaille war bei den beiden dennoch groß.
Im Einzel der WK 6 männlich führte kein Weg an Benedikt Müller vorbei. Mit vier souveränen 3:0-Siegen sicherte sich der Heppenheimer eindrucksvoll den Titel und verteidigte damit erfolgreich seinen Vorjahgessieg aus 2025.
„Mit insgesamt 15 Medaillen, davon 3x Gold, 3x Silber und 9x Bronze, zählte der HBRS erneut zu den erfolgreichsten Verbänden bei der DJM. Somit hat sich die intensive Arbeit beim Lehrgang in Grenzau ausgezahlt“, resümierte Landestrainer Fabian Lenke das erfolgreiche Abschneiden des hessischen Teams.






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