Protest-Aktionstag zum Europäischen Gleichstellungstag für Menschen mit Behinderungen am 5. Mai 2026 in Fulda
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Fulda, 5. Mai 2026 – Anlässlich des Europäischen Gleichstellungstags für Menschen mit Behinderungen setzte der Hessische Behinderten- und Rehabilitationssportverband (HBRS), gefördert von Aktion Mensch, in Fulda ein starkes Zeichen für Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe. Mit einem vielfältigen Protest-Aktionstag in der Fuldaer Innenstadt machten zahlreiche Organisationen und engagierte Bürgerinnen und Bürger auf bestehende Barrieren aufmerksam und luden gleichzeitig zum Mitmachen und Umdenken ein.
Zu den Mitwirkenden zählten unter anderem der Behindertenbeirat der Stadt Fulda, die Lebenshilfe Fulda sowie der Verein SCHAKI e.V. – Schlaganfallkinder. Gemeinsam präsentierten sie ein breites Spektrum an Mitmach- und Sensibilisierungsangeboten rund um das Thema Inklusion. Besucherinnen und Besucher konnten dabei auf anschauliche Weise erleben, mit welchen Herausforderungen Menschen mit Behinderungen im Alltag konfrontiert sind und wie eine inklusive Gesellschaft gestaltet werden kann.
Ein besonderes Highlight des Tages war der Poetry Slam von Sophia Nawaz von der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Landesverband Hessen e. V. Ein Poetry Slam ist eine moderne Form des Dichterwettstreits, bei dem selbstgeschriebene Texte innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens vorgetragen werden – oft emotional, kritisch oder humorvoll. Mit ihrem eindrucksvollen Beitrag regte Sophia Nawaz das Publikum dazu an, über Inklusion, Gleichberechtigung und gesellschaftliche Verantwortung nachzudenken.
Für Begeisterung sorgte im Anschluss ein mitreißender Flashmob unter der Leitung von Anna Feuerstein vom Studio 82 aus Fulda. Rund 50 Tänzerinnen und Tänzer beteiligten sich an der Aktion und setzten mit ihrer gemeinsamen Performance ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt und Vielfalt.
Ein spontanes und absolutes Highlight des Tages war der unerwartete Auftritt des deutschen Sängers Isaak (bürgerlich Isaak Guderian). Der Künstler, der Deutschland beim Eurovision Song Contest 2024 mit seinem Song „Always on the Run“ vertrat und den zwölften Platz belegte, befand sich zufällig auf der Durchreise und machte Halt in Fulda. Dort gab er zunächst einen spontanen Auftritt in der Fußgängerzone und konnte anschließend für die Bühne des Aktionstags gewonnen werden. Mit seiner Performance begeisterte er das Publikum und unterstützte die Veranstaltung auf eindrucksvolle Weise. Die Veranstalter bedanken sich herzlich für sein spontanes Engagement.
Der Protest-Aktionstag hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, Inklusion nicht nur zu fordern, sondern aktiv zu leben. Die große Resonanz und das vielfältige Programm unterstreichen das gemeinsame Ziel aller Beteiligten: eine Gesellschaft, in der alle Menschen gleichberechtigt teilhaben können.







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