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REHA-Sport bei Hitze und hohen Ozonwerten

  • vor 3 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

An heißen und sonnigen Tagen können die Ozonwerte in der Luft ansteigen. Besonders zwischen dem späten Vormittag und dem frühen Abend ist die Belastung am höchsten. Für die meisten Menschen ist das unproblematisch. Personen mit Asthma, chronischen Atemwegserkrankungen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen können jedoch empfindlich reagieren und sollten anstrengende körperliche Aktivitäten im Freien vermeiden.

Auch große Hitze belastet den Körper. Sie kann zu Kreislaufproblemen, Schwindel, Kopfschmerzen oder Erschöpfung führen. Deshalb sollte REHA-Sport bei sehr hohen Temperaturen möglichst nicht stattfinden. Wer sich bewegen möchte, sollte dies in die kühlen Morgen- oder Abendstunden verlegen oder – wenn möglich – in einer gut belüfteten Halle trainieren.

Wichtig ist außerdem, ausreichend zu trinken, leichte Kleidung zu tragen, direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden und den Blutdruck im Blick zu behalten. Treten Beschwerden wie Atemnot, Brustenge, Schwindel oder Unwohlsein auf, sollte das Training sofort beendet werden.

Mit etwas Vorsicht und einer Anpassung der Trainingszeiten ist Bewegung auch im Sommer gut möglich. Bei extremer Hitze oder sehr hohen Ozonwerten sollte jedoch die Gesundheit immer Vorrang haben.



Dr. med. Klaus Edel

Landessportarzt beim HBRS



 
 
 

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