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HBRS Sportfreizeit

Sportl. Veranstaltungen

Februrar
01.02.2020 HBRS Referententreffen / Frankfurt
01.02.2020 Fachtag Krebs / Frankfurt
02.02.2020 Fachtag Inklusion / Frankfurt
07.-10.02.2020 IDEM Para Judo + LLG Para Judo / Heidelberg
15.02.2020 Regionalkonferenz / Wetzlar
15.02.2020 Regionalkonferenz / Bensheim
15.02.2020 LLG Schwimmen Nachwuchs / Frankfurt
15.-16.02.2020 LLG Hessenauswahl Fuba ID / Grünberg
16.02.2020 Sichtung LLG RBB / Frankfurt
16.02.2020 Regionalkonferenz / Bebra
22.02.2020 Süddeutsche Schwimmen / Darmstadt
27.02.2020 JTFP Rollstuhlbasketball / Kassel
27.-29.02.2020 LLG Schwimmen / Frankfurt
28.02.-01.03.2020 Bundeslehrgang ID-Judo / Hennef
28.02.-01.03.2020 LLG Para TT Grenzau / Grenzau

Buch: Inklusion in Sport und Spiel

Details

< Deutsche Meisterschaften Halle / Para Bogensport - AUSSCHREIBUNG
Donnerstag, 16.01.2020 03:01 Alter: 41 Days

HBRS Trainer Markus Zaumbrecher erhält den 6.DAN im Judo


Markus Zaumbrecher, Landestrainer des Hessischen Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes (HBRS) wurde in Frankfurt vom Deutschen Judobund der 6. DAN verliehen, der durch Vertreter des Hessischen Judoverbands (HJV) am 14.12.2019 überreicht worden ist.

Mittlerweile zeigen sich die Ergebnisse seiner jahrzehntelangen Tätigkeit als Judotrainer vor allem bei seiner Arbeit mit sehbehinderten Kindern und jungen Erwachsenen, denn aktuell mischen einige der von ihm ausgebildeten Judoka erfolgreich auf der internationalen Bühne des Para Judo mit. Von der Pieke an hat er beispielsweise Shugaa Nashwan und Daniel Goral begleitet und ausgebildet, - beide haben derzeit in der heißen Phase der Qualifikation noch die Chance, sich für die Teilnahme an den Paralympischen Spiele in Tokio 2020 zu qualifizieren.

Auf die Frage was er sich für die Zukunft wünschen würde, antwortete er: „Natürlich steht für mich im Moment die Teilnahme unserer jungen Athleten an den Paralympics 2020 in Tokio ganz vorne auf der Wunschliste. Langfristig jedoch wäre es für mich das Schönste, wenn wir in unserem Sport eines Tages soweit kommen würden, dass normalsehende Judoka die gegen nahezu blinde Judoka kämpfen, auf freiwilliger Basis von sich heraus am Anfang eines Kampfes ihrem Gegenüber den Griff ermöglichen".

Es sei ergänzt, dass beim regulären Judowettkampf der „Kampf um den Griff" eine zentrale Rolle spielt, und gerade dieser Moment des Greifens für stark seheingeschränkte Judoka die größte Barriere darstellt.

„Auch wenn wir den Wettkampfbereich ganz „inklusiv" denken würden, so bräuchten wir eigentlich keine Regeländerungen. Ein Judoka, der den Prinzipien und Werten unseres Sports folgt, kann hier eine Möglichkeit finden, das Handicap des Gegners nicht einfach auszunutzen, sondern zum Beispiel im Falle eines blinden Gegners diesem durch das freiwillige Angebot des gegenseitigen Greifens vor dem Hajime (Kampfbeginn), fairere Voraussetzungen für den weiteren Verlauf des Kampfes anzubieten".

Für diese langjährigen und vielfältigen Tätigkeiten und Verdienste wurde ihm der 6. DAN verliehen, der nicht bei einer Prüfung erlangt werden kann, sondern nur für herausragende Leistungen für den Judosport verliehen wird.

 

Text: Sebastian Schiller

Foto: Michaelo Walter