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Freitag, 17.05.24 08:57

Deutsche Meisterschaft Para-Tischtennis


Am Wochenende 10. bis 11.05.2024 fanden im Glaspalast Sindelfingen erneut gemeinsame Deutsche Meisterschaften im Para-Tischtennis statt. Gemeinsam heißt, sowohl die Rollstuhlfahrer/innen, Fußgänger/innen als auch die Allgemeinbehinderten und die geistig Behinderten kämpften in Baden-Württemberg in ihren Klassen um Siege und Platzierungen. Das Team des HBRS war mit insgesamt 19 Spielerinnen und Spielern vertreten. Erfolgreichste Spielerin war Marlene Reeg, die sowohl im Einzel in der Klasse Damen Wettkampfklasse (WK) 9-10 wie auch im Doppel in der Klasse Damen WK 7-10 an der Seite von Lena Kramm ganz oben auf dem Treppchen stand. In der offenen Klasse der Damen musste sie sich lediglich im Halbfinale der späteren Siegerin Jeanette Püski knapp mit 1:3 geschlagen geben. Dabei verlor die Büßfelderin alle drei Sätze in der Verlängerung. Ebenfalls siegreich war Tiziana Oliv im Einzel der Klasse Damen WK 7-8. Dabei gelang ihr wie bereits bei der Jugendmeisterschaft im März das Kunststück gegen die leichter behinderte Spielerin Nina Reck zu gewinnen. Allerdings fiel der Sieg beim 3:2 Erfolg im Endspiel deutlich knapper aus als noch vor ein paar Wochen. Als einzig männlicher Spieler aus Hessen konnte sich Jan Reinig vom TTC Heppenheim in die Siegerliste, dies aber in der offenen Klasse eintragen. Im Halbfinale schaltete er dabei den letztjährigen Sieger Joshua Wagner mit 3:1 Sätzen aus und setzte sich im Finale gegen den letztjährigen Dritten Björn Schnake mit 3:2 durch. In der Einzelkonkurrenz Herren WK 9 musste Reinig wie im letzten Jahr Yannik Rüddenklau zum Sieg gratulieren. Ebenfalls Silber wurde es im Doppel Herren WK 9 an der Seite von Laurenz Fehling. Einen starken ersten Auftritt legte Hasan Dogru von dem TTC Heppenheim hin. In der offenen Klasse musste er sich erst im Halbfinale dem späteren Zweitplatzierten Schnake geschlagen geben und erreichte Bronze. Bronze wurde es auch im Doppel Herren WK AB an der Seite von Thorsten Schwinn. Ohne Medaille nach Hause ging es diesmal für Benedikt Müller auch vom TTC Heppenheim. Bereits im Doppel an der Seite von Henrik Meyer in der Herren WK 6-7 war bereits in der Vorrunde Schluss. Meyer hatte letztes Jahr noch mit Jochen Wollmert die Konkurrenz beherrscht. In der Einzelkonkurrenz war Müller dann gar nicht am Start, weil ihn ein Infekt heimsuchte. Auch Dogru konnte in der Einzelkonkurrenz nicht starten, weil er sein Insulin vergessen hatte. Hervorzuheben ist noch die Damendoppelkonkurrenz in der WK 7-10 die komplett in hessischer Hand war, weil sowohl das Siegerdoppel, die Zweitplatzierten und auch die Drittplatzierten alle aus Hessen kamen bzw. mindestens immer eine Hessin in den Paarungen vertreten war.

 

 

 

Alle Ergebnisse der hessischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

 

1. Platz Marlene Reeg TTG Büßfeld Damen WK 9-10 Einzel

 

1. Platz Marlene Reeg/Lena Kramm TTG Büßfeld/BSV München Damen WK 7-10 Doppel

 

1. Platz Jan Reinig TTC Heppenheim Herren Offene Klasse

 

1. Platz Tiziana Oliv TTC Elgershausen Damen WK 7-8 Einzel

 

2. Platz Jan Reinig TTC Heppenheim Herren WK 9 Einzel

 

2. Platz Tiziana Oliv/Nina Reck TTC Elgershausen/TUS Tating Damen WK 7-10 Doppel

 

2. Platz Jan Reinig/Laurenz Fehling TTC Heppenheim/TTV Hydro Nordhausen Herren WK 9 Doppel

 

3. Platz Marlene Reeg TTG Büßfeld Damen Offene Klasse

 

3. Platz Kerstin Starke TTC Elgershausen Damen WK 9-10 Einzel

 

3. Platz Petra Bauer TTG Büßfeld Damen WK 9-10 Einzel

 

3. Platz Hasan Dogru TTC Heppenheim Herren Offene Klasse

 

3. Platz Petra Bauer/Kerstin Starke TTG Büßfeld/TTC Elgershausen Damen WK 7-10 Doppel

 

3. Platz Jörg Didion/Jörg Schneider RSC Frankfurt Herren WK 3-5 Doppel

 

3. Platz Björn Wäsnigk/René Böttger TTG 1899 Oberjosbach/TUS Ebersdorf Herren WK 6-7 Doppel

 

3. Platz Ryo Yoshimura/Darwin Scholz TSF Heuchelheim/SRH Campus Sports Heidelberg Herren WK 8 Doppel

 

3. Platz Hasan Dogru/Thorsten Schwinn TTC Heppenheim/BSV Walldorf Herren WK AB Doppel

 

Das Bild zeigt das Team des HBRS in Sindelfingen.

 

Bild und Text: Jochen Wollmert