...

Statistikmeldung

Sportlerwahl HBRS 2016

Übungsleiterbörse

Der Verband

Über 50 Jahre Versehrtensport in Hessen

Schon vor der Gründung der „Arbeitsgemeinschaft Deutscher Versehrtensport" am 4. Juli 1951 in Bad Godesberg gab es in Hessen nach 1945 - örtlich verstreut - eine Anzahl sporttreibender Vereinigungen Versehrter, die unabhängig voneinander Leibesübungen betrieben. Sie wollten, nachdem die Gemeinschaft im Lazarett aufgehoben war, eine dort begonnene und als gut erkannte Übungsbehandlung weiterpflegen und gründeten selbständige Sportgruppen, so zuerst in Frankfurt/Main, Darmstadt, Offenbach und etwas später in Wiesbaden.

Mit beigetragen hat auch zu dieser Entwicklung die bewusst gesteuerte Missachtung der Kriegsversehrten, die man seitens einzelner Besatzungsmächte in den ersten Nachkriegsjahren der Verarmung preisgab, um damit - wie man hoffte - den deutschen Militarismus treffen zu können.

Allen Kriegsversehrten war aber damals das Suchen nach einem Ziel gemeinsam, nach dem zu streben lohnend schien. Der nicht untergegangene Wert erlebter Kameradschaft im Krieg, in Gefangenschaft und im Lazarett wurde mit neuen Begriffen erfüllt, und so fanden sich diese Kameraden in der Gemeinschaft der Versehrtensportler an einzelnen Orten wieder, wo mit Hilfe hilfsbereiter Sportlehrer und verständiger Ärzte sportliche Übungsstunden durchgeführt wurden.

Hieraus wuchsen aber auch die Wurzeln der Kraft, die zum letztlich errungenen Sieg „in der Schlacht um die moralische Selbsterhaltung" - wie es Altbundespräsident Theodor Heuss einmal formulierte - führten, und darin liegt der eigentliche Wert des Versehrtensportes, das Beispiel des ungebrochenen Lebenswillens, der den Erfolg des „Trotzdem" begründete, und dem versehrten Menschen seine persönliche Würde in der Achtung durch die Mitwelt wiederschenkte.

Schon im 1. Weltkrieg gab es Verwundetensport, der sich aber nicht in das Zivilleben hinüberrettete. Im 2. Weltkrieg gehörten dann Krankengymnastik, heilende Therapie durch Bewegungsübungen und gemeinsamer Verwundetensport zum festen Bestandteil des Heilbehandlungsplanes. Nach dem bitteren Kriegsende und über die Lazarettauflösung hinaus übernahmen dann die einzelnen Lazaretten hervorgegangenen Versorgungskrankenhäuser diese Therapie und leisteten so Hilfestellung für die Entstehung der späteren Versehrtensportgemeinschaften. Erste sportliche Veranstaltungen die Beispiel geben sollten, fanden bereits 1948 im Versorgungskrankenhaus in Bad Tölz statt.

Zwei Wege lassen sich bei der Entstehung des Hessischen Versehrtensportverbandes erkennen, die ein Zufall schon frühzeitig zusammenführte. Die ersten gutgemeinten Absichten über das Turnen, Sport und Spiel mit kriegsbeschädigten Kameraden gingen vom Deutschen Turnerbund aus, und es war unser verstorbenes Ehrenmitglied, der Mitbegründer Dr. med. Rudolf Siegert, der als Obmann für Versehrtenturnen im Hessischen Turnverband als erster seine Stimme erhob. Er hatte im 2. Weltkrieg in Oberhof in Thüringen ein Nachbehandlungslazarett geleitet, war 1944 Sachverständiger für Verwundetensport bei der Sanitätsabteilung in Erfurt und war gewillt, diese Therapie mit Verwundeten fortzusetzen.

Dr. Siegert

Aber auch der Deutsche Sportbund war nicht untätig geblieben und hatte Sachbearbeiter für Versehrtensport in seine Vorstände berufen. Als der Hessische Rundfunk eines Tages in einer Reportage bekannt gab, dass im Landessportbund Hessen ein Obmann für Versehrtensport in der Person des damaligen Studienrates Hermann Jopski gewählt worden sei, wurde die Verbindung sofort aufgenommen. Dank der Bemühungen des ebenfalls schon verstorbenen damaligen Bundessportwartes im Landessportbund Hessen, Robert Riedel, konnte die 1950 gegründete Landessportschule im Stadion der Stadt Frankfurt/Main den Sachbearbeitern für Versehrtensport im Deutschen Turnerbund am 22. Oktober 1950 für eine Arbeitstagung kostenlos zur Verfügung gestellt werden, bei der bereits 11 Länder vertreten waren. Die Leitung hatten Dr. Siegert und Oberstudienrat Lorenzen, der ebenfalls Obmann für Versehrtensport im Deutschen Turnerbund war. Beide hatten das Ziel, die bestehenden Arbeitsgemeinschaften in den Ländern zusammenzuführen. Da der Hessische Landessportbund damals von einer eigenen Fachsäule „Versehrtensport" absehen wollte, ging Dr. Siegert den Weg, zunächst schon bestehende Versehrtensportgemeinschaften Vereinen des Deutschen Turnerbundes bei Wahrung ihrer Selbständigkeit anzuschließen.

Schon damals war diesen Männern klar, daß zur Betreuung unserer Versehrten mehrere Faktoren gehörten, die am besten durch eine Zusammenarbeit von Sportlehrer, Sportarzt, orthopädischem Handwerk und den Kriegsopferverbänden zu lösen seien. Im September 1951 wurden in Werneck auf einer Tagung aller Versehrtenwarte der Länder, in denen sich schon sporttreibende Versehrte zusammengefunden hatten, unter Mitwirkung namhafter Ärzte, wie Prof. Lange, München, Grundbestimmungen für den Aufbau im Versehrtensport sowie für ein Sportabzeichen für Versehrte ausgearbeitet. Die damaligen Ansichten haben auch heute noch ihre Gültigkeit.

Der erste Ausbildungslehrgang für Lehrwarte fand an der Sportschule in Frankfurt/Main im April 1951 mit 21 Teilnehmern aus 13 Ländern statt. So hat die Hessische Arbeitsgemeinschaft für Versehrtensport dank der unermüdlichen Arbeit Dr. Siegerts schon frühzeitig einen Beitrag zur Koordinierung der Versehrtenarbeit in den Ländern geleistet.

Sofort nach dem Zusammenschluss auf Bundesebene wurde am 15. August 1951 die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Versehrtensport - Land Hessen - aus der Taufe gehoben, und es galt nun trotz spärlicher Geldmittel überall in den hessischen Landen die Kameraden zu finden, die sich für den weiteren Aufbau zur Verfügung stellten. Bis Dezember 1951 waren weitere vier Versehrtensportgruppen hinzugekommen: Alsfeld, Eschwege, Kassel und Wetzlar. Im Oktober 1952 fand die erste Schwimmstunde in Marburg statt.

Damals gab es bereits in Hessen in 14 Turnkreisen Obmänner für Versehrtensport, die sich für unsere Arbeitsgemeinschaft einsetzten. Diese Untermauerung war doppelt notwendig, weil vom Turnverband Hallen, Geräte, Spielplätze und sonstige Räumlichkeiten den Versehrten kostenlos zur Verfügung gestellt wurden, auch gelangten die Teilnehmer durch den Anschluss so in den Genus einer doch notwendigen Sportunfallversicherung. Dank dieser kameradschaftlichen Haltung der Turnvereine mit Unterstützung des Kameraden Riedel vom Landessportbund konnten stetig neue Versehrtensportgruppen ins Leben gerufen werden, wobei es im südhessischen Raum dank seiner verkehrsgünstigen Verhältnisse zu einer rascheren Ausbreitung kam. Bereits 1951 wurde dort ein Bezirksverband Darmstadt ins Leben gerufen.

Ebenfalls 1951 kam es zu ersten Kontakten mit dem Hessischen Sportärzteverband und zu einem ersten Lehrgang am 20. und 21.10.1951 - Ärzte und Sportwarte - in Frankfurt/Main, der gleich ein voller Erfolg dadurch wurde, dass er uns mehrere Mitarbeiter für die Landesarbeit brachte. Bis heute wurden unsere Ausbildungslehrgänge vorrangig durchgeführt. Ob Arzt, ob Sportwart, einer suchte damals sich durch den anderen in die für viele neue Materie einzuarbeiten, und das war das Schöne. An ärztlichen Mitarbeitern standen neben dem ersten Landesarzt Dr. Seil, Wetzlar, Prof. Thomsen, Bad Homburg, Prof. Güntz, Orthopädische Universitätsklinik Frankfurt/Main, sowie Dr. Rost, Gehschule Marburg, mit seinen Gehschullehrern Vaupel und Roder zur Verfügung.

Wer erinnert sich nicht an unseren ersten Landessportlehrer z. B. der aufbauenden Gymnastik, unseres „Schorsch" Gebhardt, seiner Kenntnisse im Schwimmunterricht mit Versehrten oder des stets für unsere Arbeit zur Verfügung stehenden Sportlehrers Hermann Engelhardt, die bei keinem Lehrgang fehlten.

Wer denkt nicht dankbar des inzwischen verstorbenen Sportlehrers Paul Piesel vom Hessischen Schwimmverband, der viele unserer Schwimmtreffen betreute.

Die Zeit ist heute sehr schnelllebig, und es wird kaum noch gefragt, was vor Jahren war. Deshalb soll den vielen Sportkameraden, die erst später zum Versehrtensport trafen, ein kurzes Bild von der Aufbauarbeit gegeben werden. Ministerien, Kriegsopferverbände, Städte, Gemeinden, Fürsorgestellen, sonstige Körperschaften und Betriebe waren zu interessieren. Unzählige Vorträge mussten von den zunächst wenigen Mitarbeitern an allen Orten gehalten und ebenso viele Schriftsätze gefertigt werden. Die Presse war einzuschalten. Am meisten beeindruckte immer das praktische Beispiel durch das Vorführen einer frohen Übungsstunde in benachbarten Orten. Jede Gruppe hatte und erfand andere Werbemethoden.

Mit Genehmigung der Oberpostdirektion Frankfurt/Main - l A 1 2175 - O.B. - vom 29.9.1953 war es der Versehrtensportgemeinschaft Marburg z. B. gestattet, für die Dauer von vier Wochen kostenlos Plakate mit ihren Übungszeiten bei den Postämtern in Marburg auszuhängen. In Darmstadt konnte im Einvernehmen mit dem damaligen Leiter des Versorgungsamtes bei der Rentenauszahlung im Dezember 1951 allen Beschädigten ein Rundschreiben über Wesen und Ziel des Versehrtensportes zugestellt werden. Es waren Geldmittel für die Verpflegung bei Lehrgängen zu beschaffen (Reisekosten bezahlte in den ersten Jahren jeder selbst!). Teilweise mussten im Land Hallenbadmieten gezahlt werden.

Mit großem Dank muss festgehalten werden, dass sich neben einzelnen Stadtverwaltungen bzw. deren Sportämtern die Hauptfürsorgestellen, der Landeswohlfahrtsverband, der VdK, sowohl als Landesverband als auch in vielen seiner Kreisverbände, sowie einige private Geldgeber finanziell am Aufbau beteiligt haben, ohne deren Mithilfe zur damaligen Zeit unser aller Arbeit im Sande verlaufen wäre. Dem kleinen Häuflein Idealisten blieb das Erlebnis der Freude, mit welcher unsere Versehrten dankbar diese Arbeit lohnten.

Von Anfang an haben wir in Hessen die Zivilversehrten mit in unsere Betreuung aufgenommen und haben nie nach der Ursache des Schadens gefragt. Wie richtig diese Einstellung war, zeigte sich nach Jahren durch die im Bundessozialhilfegesetz und die mit der gesetzlichen Unfall- und Krankenversicherung getroffenen Regelungen, die es heute ermöglichen, diese Behinderten ebenfalls mit der gleichen materiellen Unterstützung der öffentlichen Hand zu betreuen. In gleicher Weise haben wir uns in den letzten zwei Jahren der Versehrten Kinder und Jugendlichen angenommen, einer dankbaren Aufgabe. Die Öffentlichkeit muss ein Interesse daran haben, was aus ihnen wird. Nur wenn wir sie nicht isolieren, wenn es uns gelingt, sie in die Gemeinschaft der anderen einzubauen, kommen sie menschlich vorwärts. Der rote Faden der Freude, der sich normalerweise durch jede Kindheit zieht, wird bei ihnen oft abreißen. Und wir sollten mithelfen, dass er immer wieder neu geknüpft wird.

So war 1953 allmählich der Zeitpunkt gekommen, wo ein gesundes Fundament stand. Eine Stütze von oben war jetzt nicht nur erwünscht, sondern notwendig. Sie kam auch im Februar 1954 durch einen vom damaligen hessischen Innenminister Heinrich Schneider aus der Staatlichen Sportwetten GmbH., „Hessen-Toto", gewährten Zuschuss in Höhe von 2000,-- DM. Wir waren überglücklich, denn hierdurch war erstmals unsere hessische Versehrtenarbeit vom Staat anerkannt worden. Interessant war, dass zwei Verbände, als sich diese staatliche Zuwendung auf 30000,-- DM erhöhte, den Versehrtensport „verwalten" wollten, aber Minister Schneider entschied salomonisch: „Die Leute von der ADV haben den Versehrtensport aufgebaut, die bekommen auch das Geld und sind uns direkt verantwortlich".

Nun konnten wir unsere Arbeit intensivieren. Als Vorarbeit zur staatlichen Anerkennung auf Bundesebene konnte als damals größte Erhebung mit Hilfe des Versorgungsamtes Darmstadt durch Überprüfung der Heilbehandlungskosten von 150 Kriegsbeschädigten der Versehrtensportgemeinschaft Darmstadt, die Versehrtensport betrieben, im Vergleich zu gleichartigen Beschädigten, die keinen Versehrtensport betrieben, eindeutig die weit geringere Krankheitsanfälligkeit unserer Versehrtensportler erwiesen werden (Vergleichszeitraum war die Zeit vom 1.4.1954 bis 31.3.1955).

1956 brachte uns dann die staatliche Anerkennung des Versehrtensportes als Heilmaßnahme, die von so entscheidendem Einfluss auf unsere weitere organisatorische Entwicklung war.

Sie sei in nachfolgender Tabelle dargestellt:

  • Im Jahre 1950 3VSG mit 250 Teilnehmern
  • Im Jahre 1955 23 VSG mit 1165 Teilnehmern
  • Im Jahre 1960 70 VSG mit 3084 Teilnehmern
  • Im Jahre 1965 100 VSG mit 4500 Teilnehmern
  • Im Jahre 1970 113 VSG mit 6129 Teilnehmern

Für diese 113 Versehrtensportgemeinschaften stehen heute 217 anerkannte Sportärzte sowie 276 anerkannte und 28 vorläufig anerkannte Übungsleiter zur Verfügung.

Der Wunsch einzelner Versehrtensportgruppen, in sportlichem Vergleich mit anderen ihre Kräfte zu messen, meldete sich schon sehr bald. Der Versehrte suchte die Bestätigung seiner Leistungsfähigkeit. Wir haben solche Vergleichstreffen von jeher gefördert, weil die erzielten Leistungen immer das Selbstvertrauen und das Selbstbewusstsein heben. Andererseits ragen sie als besondere Höhepunkte aus der Gleichförmigkeit des Sportbetriebes im engeren Kreise heraus. Auch sind die mitmenschlichen und kameradschaftlichen Begegnungen mit den anderen Versehrtensportgemeinschaften des Landes gleichrangig mit dem sportlichen Erlebnis.

Lassen Sie mich an einzelne unserer ersten Vergleichstreffen erinnern:

1951: Örtlich Schwimmtreffen in Darmstadt, Frankfurt und Offenbach.

1952 Erstes Vergleichsschwimmen des Landes in Darmstadt, Frankfurt, Kassel, Offenbach und Wetzlar sowie einer Gästegruppe aus Nordbaden.

Erste Veranstaltung der nordhessischen Versehrtensportler in Eschwege im Rahmen des Gauturnfestes mit einem leichtathletischen Dreikampf, einer Gehschule und einem Vergleichsturnen.

1953: Zweites Vergleichsschwimmen des Landes in Kassel mit Darmstadt, Eschwege, Frankfurt/Main, Marburg, Offenbach und Wetzlar sowie einer Gästegruppe aus Düsseldorf. Drei-Städte-Vergleichsschwimmen in Marburg mit Gießen und Wetzlar.

1952 nahmen hessische Versehrtensportler beim Bundessportfest in List auf Sylt, 1954 beim Bundessportfest in Alfeld/Leine und 1955 beim Blindensportfest in Wuppertal, teil.

Im Juni 1956 führte Hessen als Großveranstaltung ein Dreiländertreffen (Nordbaden, Rheinland-Pfalz, Hessen) durch. 1961 waren wir wieder beim Bundesversehrtenschwimmfest in Helgoland dabei.

Das von Ministerialrat a. D. Dr. Mallwitz geprägte Wort: „Üben stärkt, Nichtüben schwächt, Übertraining schadet, dosierte Übung heilt", haben wir immer mit großen Lettern über unsere Arbeit geschrieben.

Am 13. September 1962 verstarb kurz nach seinem 70. Geburtstag unser Ehrenmitglied Dr. Rudolf Siegert, und man kann sagen, dass die ganze deutsche Versehrtensportfamilie damit einen ihrer hervorragendsten Pioniere verloren hat. Dieser stets liebenswürdige und aufrichtige Freund hat seine Arbeit im Versehrtensport stets zielbewusst getan. Herausragend war die Schaffung des deutschen Versehrtensportabzeichens unter Versehrtenbedingungen. Dr. Siegert lebte ein Leben der Pflicht und der Sorge um den Mitmenschen. Sein Werk wird für uns Versehrtensportler ein immer leuchtendes Beispiel tatbereiter Menschenliebe und wahren Arztseins bleiben.

Nach diesem kurzen Streifzug durch die vergangenen 20 Jahre möchte ich einen herzlichen Dank an alle sagen, die unseren hessischen Verband geschaffen haben und sich noch heute nicht nur im Verband, sondern auch in den einzelnen Versehrtensportgemeinschaften für ihn einsetzen.

Der Versehrtensport hat sich als ein Stabilisierungsfaktor der Gesellschaft erwiesen, und ein großer Teil der Rehabilitationsfälle von Kriegs-, Unfall- und Zivilbeschädigten hat in einer Versehrtensportgemeinschaft ihren Anfang genommen. Wir haben immer den Glauben an die eigene Leistung zu vermitteln und damit den Lebenswillen zu aktivieren versucht. Dass der innere Wert eines Menschen nicht vom Körperschaden abhängig ist, dafür geben zahllose Versehrte Frauen und Männer genug der Beispiele.Ich habe aufzuzeigen versucht, dass unsere Erfolge und schließlich die staatliche Anerkennung nicht von selber gekommen sind, wir haben sie mit eigenem Fleiß und Beispiel errungen, und darauf dürfen wir sicher mit Recht stolz sein.



Dr. med. Ernst Axt

Medizinaldirektor a. D.

Ehrenvorsitzender des Hessischen Versehrtensportverbandes

(Verfasser der Festschrift zum 20-jährigen Bestehen.)