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Donnerstag, 17.05.2018 12:17 Alter: 210 Days

Pressekonferenz zur Deutschen Meisterschaft Fussball-ID in Wetzlar

Die Spannung steigt. Hessen möchte ins Finale einziehen aber gleichzeitig auch den Druck nicht zu hoch werden lassen.


 Vom 11. bis zum 14. Juni kommt es in Wetzlar  zum zweiten Mal in fünf Jahren zur Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft im Fußball-ID . Gestern am 16. Mai wurden die wichtigsten Informationen zum Turnier in einer Pressekonferenz bekanntgegeben. 

Im Rahmen einer Pressekonferenz, die von Frank Mignon moderiert wurde, äußerten sich unter anderem Wetzlars Oberbürgermeister Manfred Wagner sowie die beiden prominenten HBRS-Botschafter  Nia Künzer und Dragoslav Stepanovic zum nationalen Titelkampf in Mittelhessen.

„Wir sind gerne Gastgeber“, betonte etwa Manfred Wagner, der akzentuierte, dass für Wetzlar, als „Stadt des Sports“, der Sport für Menschen mit Behinderungen selbstverständlich sei. Seine Hoffnung richtete Wagner vor allem darauf, dass die Resonanz ähnlich positiv ausfallen wird, wie im Jahr 2013, als Wetzlar schon einmal als DM-Austragungsort fungierte.

Auch Nia Künzer, Fußballweltmeisterin von 2003, freute sich, dass das Turnier erneut in der Domstadt, „meiner Stadt“, so Künzer, beheimatet sein wird. „Das ist genial. Ich freue mich als Botschafterin, Patin dabei zu sein“, so Künzer, die noch einmal darauf hinwies, dass das Land Hessen im vergangenen Jahr auf einem starken zweiten Rang gelandet war. „Das war ein Riesenerfolg.“

Trainer-Legende Dragoslav „Stepi“ Stepanovic (u.a. Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen) verhehlte seine Vorfreude ebenfalls nicht und lenkte den Fokus auf Michael Trippel (Abteilungsleiter Fußball HBRS), den er für sein Engagement und Organisationstalent, hinsichtlich der Fußball-ID und der Deutschen Meisterschaft, explizit lobte. „Wie der mit Herz arbeitet“, staunte Stepanovic.

Abschließend noch einmal anerkennende Worte für den Austragungsort Wetzlar fand indes HBRS-Präsident Heinz Wagner. „Das ist nicht normal“, lobte Wagner und meinte damit vor allem den Umstand, dass der Behindertensport in Wetzlar inmitten der Stadt vorzufinden sei. So wird etwa das zentral gelegene Wetzlarer Sadion, neben dem Sportplatz in Büblingshausen, als Spielstätte für die Deutsche Meisterschaft dienen. Die Eröffnungsfeier am 11. Juni, mit einhergehender Auslosung der Wettbewerbspaarungen, findet zudem in der Wetzlarer Freilichtbühne Rosengärtchen statt.

Zum weiteren Ablauf des Turniers: Nach der Auslosung der beiden Gruppen mit insgesamt neun Teams aus verschiedenen Bundesländern, werden am 12. und 13. Juni die Gruppenspiele absolviert. Ebenfalls am 13. Juni finden bereits die Spiele um Platz sieben und Platz fünf statt, ferner die beiden Halbfinalpartien, in denen die Endspiel-Teilnehmer ermittelt werden. Das Finale (12 Uhr) und das vorausgehende Spiel um Platz drei sind dann für den Donnerstag, 14. Juni, im Stadion Wetzlar angesetzt. Feierlich, mit reichlich Musik und Unterhaltung, soll die Deutsche Meisterschaft 2018 nachfolgend ihren gebührenden Ausklang finden.

 

Wir haben mit Manfred Wagner, Oberbürgermeister der Sportstadt Wetzlar und Heinrich Wagner, Präsident des HBRS nach der Pressekonferenz über die Deutsche Meisterschaft gesprochen. 

 

 

Oberbürgermeister der Stadt Wetzlar Manfred Wagner: " Wir sind sehr stolz bereits das zweite mal diese Meisterschaft in unserer Sportstadt ausrichten zu dürfen. Das zeigt uns, dass wir beim ersten mal eine gute Visitenkarte hinterlassen haben. Ich möchte betonen, dass wir die Deutsche Meisterschaft Fussball-ID bewusst inmitten der Stadt in unserem Stadion in Wetzlar austragen, da sie genau dort, in den Mittelpunkt der Stadt, hingehört. Ich wünsche den jungen Männern alles gute und hoffe, ihnen am 14.06 den Pokal überreichen zu können!" 

HBRS Präsident Heinrich Wagner: " Letztes Jahr war es in Rostock leider knapp und die Jungs haben nur im Elfmeterschiessen verloren. Trotz dieses großen Erfolges mit dem zweiten Platz sollten wir den Beteiligten nicht allzu großen Druck machen. Ich denke jeder Sportler weiß worum es geht, vor vielen Zuschauern, Familie und Freunden. Ich bin mir sicher sie werden einen guten Job machen und hoffe natürlich trotzdem, dass sie es schaffen werden ins Finale einziehen zu können - und dann ist alles möglich! 

 

 

Quellen: Fupa.net und HBRS 

Bild: Sebastian Schiller, HBRS