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Dienstag, 18.04.2017 15:21 Alter: 8 Days

Team Hessen dominiert die Deutschen Meisterschaften im Showdown


 

Seit 2011 gab es jährlich die Deutsche Meisterschaft im Showdown gemischt geschlechtlich. Ab 2017 gibt es eine für Frauen und eine für Männer. 12 Frauen und 24 Männer waren dieses mal am Start.

Vom 06.04. bis 09.04.2017 fanden beide Turniere parallel im Scandic Hotel Potsdamer Platz in Berlin statt. Schirmherrin war Verena Bentele, Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Ausrichter der Berliner Blinden- und Sehbehinderten-Sportverein.

Die 12 Frauen spielten jede gegen jede. Die nach der ersten Runde Erstplatzierte Berliner Spielerin Antje Samoray, dreifache Deutsche Meisterin, und die Viertplatzierte Birgit Riester aus Kassel standen sich im Halbfinale gegenüber. Riester gewann dieses mit 3:0 Sätzen und zog ins Finale ein. Die Kasseler Spielerin hatte zuvor in ihrem letzten Vorrunden-Spiel gegen die Frankfurter Gegnerin Eli Osewald gepunktet. Beiden Spielerinnen fehlte genau dieser eine Sieg, um ins Halbfinale einzuziehen. Osewald erreichte den fünften Platz vor den hessischen Team-Kolleginnen Annika Hein aus Marburg (6. Platz) und Bettina Steffan aus Kassel (7. Platz). Samoray sicherte sich im kleinen Finale den dritten Platz gegen Melanie Kleinhempel aus Dortmund. Im Finalspiel der Frauen gewann Birgit Riester gegen Sabrina Schmitz aus Dortmund nach fünf spannenden Sätzen mit 11:3, 5:11, 12:5, 3:11, 12:9. Die zweifache Hessenmeisterin und nun amtierende Deutsche Meisterin aus Kassel hat sich damit ihren Startplatz für die in diesem Jahr anstehende Weltmeisterschaft, voraussichtlich in Schweden stattfindend, gesichert.

Bei den Herren waren in der Zwischenrunde drei Hessische Spieler in einer Gruppe, die sich alle den Einzug ins Viertelfinale erhofft hatten. Für den Frankfurter Martin Osewald reichte es hierfür nicht, da er gegen die anderen beiden Hessen verlor. Dennoch zogen fünf hessische Spieler in die Viertelfinals, von denen drei durch hessische Spieler gewonnen wurden: Deniz Kürtoglu, amtierender Deutscher Meister 2016 aus Kassel, besiegte Andreas Schmitz aus Dortmund mit 3:0 Sätzen. Der Marburger Newcommer Thade Rosenfeldt gewann gegen Stefan Peters aus Viersen ebenfalls mit 3:0 Sätzen. Im Hessen-Duell gewann der Kasseler Spieler Stefan Collet mit 3:1 Sätzen gegen den Frankfurter Robert Glojnaric. Manfred Scharpenberg aus Frankfurt, das erste Mal bei einer DM dabei, unterlag Benjamin Neue aus Berlin mit 0:3 Sätzen. Im Spiel um Platz drei gab es das Kassel-Duell: Deniz Kürtoglu gewann nach fünf Sätzen gegen Stefan Collet mit 11:1, 12:9, 5:12, 9:11, 11:8. Der international erfahrene Spieler, Benjamin Neue aus Berlin, stand nach seinem Sieg über Kürtoglu im Finale. Neue hatte die gemischte Deutsche Meisterschaft bereits zwei mal gewonnen. Sein Gegner, Thade Rosenfeldt aus Marburg, war zum ersten Mal bei einer Deutschen Showdown-Meisterschaft. Er ist erst vor circa einem Jahr im Turniergeschehen im Showdown aufgetreten. Nach dem Titel zum Hessenmeister belegte er bei einem internationalen Turnier in Prag im März 2017 einen hervorragenden fünften Platz. In drei Sätzen Besiegte Rosenfeldt Neue mit 11:5, 11:1 und 11:4 deutlich. Auch Rosenfeldt kann Deutschland bei den anstehenden Weltmeisterschaften vertreten. Den Hessischen Dreierpack unter den ersten vier Spielern komplettierten die Frankfurter Spieler Robert Glojnaric  auf Platz fünf, Manfred Scharpenberg  auf Platz sechs und Martin Osewald auf Platz 10. Der DM-Newcommer aus Kassel, Christian Schäfer, belegte Platz 12.

Das 11-köpfige Spieler-Team aus Hessen wurde durch drei Schiedsrichter, dem EDV-Verantwortlichen und dem Turnierleiter, alle ebenfalls aus Hessen, komplettiert. Die insgesamt 194 Spiele wurden von acht Schiedsrichtern geleitet. Durch den EDV-Einsatz konnten nicht Anwesende, ebenso wie Spielerinnen und Spieler und ihre Begleitpersonen, die Ergebnisse im Internet verfolgen.

Weitere Informationen zu Showdown gibt es auf:

www.Showdown-Germany.de

Bericht: 

Eli Osewald